carla&marge auf der M.O.W.
„Neues, Verkäufliches, Überraschendes!“

Die Messemacher Bernd Schäfermeier und Maximilian Richter im Interview

In der Geschichte von carla&marge spielt die M.O.W, eine Einrichtungsfachmesse in Bad Salzuflen, eine große Rolle. Denn vor drei Jahren konnten Möbelhändler aus ganz Europa die Marke zum ersten Mal live erleben. Seit diesem Messeauftritt haben die beiden Messemacher Bernd Schäfermeier, Geschäftsführer der M.O.W., und Maximilian Richter, Projektleiter, ein ganz besonderes und emotionales Verhältnis zu carla&marge, wie die beiden im Interview erzählen.

Das Interview führte Sascha Tapken, Home.Made.Storys.

Lieber Bernd, lieber Maximilian, carla&marge ist auf der M.O.W. groß geworden. Könnt Ihr die M.O.W. kurz den Leserinnen und Lesern vorstellen, die diese Fachmesse nicht kennen?

Bernd: Die M.O.W. ist Europas größte Möbelfachmesse im Herbst, seit über 35 Jahren. Im Fokus steht gut verkäufliche, serienreife Ware für den Möbelkonsum in großer Auswahl für alle Wohnbereiche - von Diele bis Bad. Zum Fachpublikum zählen alle, die professionell Möbel vermarkten: Möbel-Einkaufsverbände, konventionelle Möbelhäuser, Junges Wohnen-, Mitnahme- und SB-Händler, Versender, Bau- und Heimwerkermärkte, Nonfood-Vermarkter und Onliner.

Maximilian: Zum Ausstellerkreis gehören internationale Big Player, Nischenanbieter, Spezialisten, Vollsortimenter und spannende Newcomer – wie carla&marge. Das Label ist ein gutes Beispiel für viele Unternehmen, die auf der und durch die M.O.W. eine positive Geschäftsentwicklung genommen haben.

Könnt Ihr Euch noch an den ersten Auftritt von carla&marge erinnern? Wie waren die Reaktionen?

Bernd: Klar, kann ich mich daran erinnern. Der erste Auftritt hatte einen großen Aha-Effekt. „Wer ist das? Was machen die?“ carla&marge hat überrascht. Dahinter steckt ein Kollektionsgedanke, dem anzumerken ist, dass er von Frauen mit Persönlichkeit entwickelt und forciert wird.

Maximilian: Die ersten Reaktionen waren durchweg positiv, weil carla&marge von Beginn an so ganz andere Möbel präsentiert haben: mit viel Liebe zum Detail, Deko und femininer Handschrift im Design.

Wie hat sich carla&marge in Eurer Wahrnehmung als Marke seitdem entwickelt?

Bernd: Nach drei M.O.W.-Auftritten wird die Marke ernst genommen. carla&marge hat sich als Trendsetter zwischen den alteingesessenen, großvolumigen Produzenten etabliert. Der Name steht für eine ausgewählte Kollektion, konsequent gelebt, mit toller Story und den passenden Bildern.

Ihr habt die junge Marke carla&marge als Messemacher immer auch unterstützt? Warum?

Bernd: Newcomer unterstützen wir generell gerne, indem wir ihnen die Chance geben, sich dem Markt zu präsentieren und so im Dialog mit der Branche ihren Weg zu finden. Junge Labels sichern zudem die Angebotsbandbreite der M.O.W. und setzen Impulse abseits des Mainstreams.

Maximilian: Im Fall von carla&marge haben wir insbesondere den enormen persönlichen Einsatz von Monika Simon sehr zu schätzen gelernt. Sie hat großen Mut bewiesen, so ein Start-Up geht natürlich auch immer mit einem großen Risiko einher.


Bernd Schäfermeier und Maximilian Schäfer freuen sich immer über Newcomer auf ihrer Möbelmesse
Monika Simon am Stand von carla&marge - M.O.W. 2021

Autor:

Sascha Tapken

Herold of News

Was schätzt Ihr an Monika Simon als Seele von carla&marge?

Bernd: Ihr positives Denken, ihren Ehrgeiz, ihren persönlichen Einsatz und ihr klares Konzept.

Maximilian: Sie ist hartnäckig, zielstrebig, kämpferisch, dabei weiblich, quirlig und detailverliebt und sie steckt voller Ideen, Energie und positiver Emotionen.

Gefallen Euch die Möbel auch persönlich?

Bernd: Ja, weil sie immer Anlass geben, sich mit besonderem, aber nicht abgehobenem Design zu befassen.

Maximilian: Mir gefallen Möbel grundsätzlich. Beruflich schätze ich die Vielfalt, weil Geschmäcker unterschiedlich sind. Privat trifft carla&marge den Geschmack von Ehepaar Richter ziemlich gut.

Das heißt, dass ihr sogar Möbel von carla&marge besitzt?

Maximilian: Unser Wohnzimmer ist überwiegend mit carla&marge eingerichtet, vom High-und Lowboard und Bücherregal bis zum Schreibtisch, den wir zur Bar umfunktioniert haben, dazu noch Kissen...

Findet Ihr, dass es mehr Frauen an den Schalthebeln der Möbelbranche geben müsste?

Bernd: Das wäre sicherlich positiv, schließlich trifft die Frau in den meisten Fällen die Kaufentscheidung. Wären mehr Frauen eingebunden in die Sortimentsentwicklung und in den Einkauf, würden zum Teil ganz andere Produkte den Weg in die Kollektionen finden, auf jeden Fall würde eine andere Emotionalität, Textur und Farbigkeit Einzug halten.

Was erwartet Ihr vom diesjährigen M.O.W.-Auftritt von carla&marge?

Bernd: Neues, Verkäufliches, Überraschendes – das wünschen wir uns von allen Ausstellern! Wir gehen sicher davon aus, dass carla&marge dieses Potential auch zur M.O.W. 2022 im Messe-Gepäck haben wird – natürlich versehen mit der markentypischen Note.


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